ExpertenDialog Biodiversität und Landwirtschaft

Projekte der Mitglieder

Auswahl einiger Projekte von vertretenen Institutionen im ExpertenDialog.


BASF FarmNetzwerk Nachhaltigkeit

BASF SE hat Anfang 2013 das FarmNetzwerk Nachhaltigkeit gegründet, dem auch die Biodiversitätsregion in der Südpfalz angehört. In diesem Netzwerk von 53 Nachhaltigkeitsbetrieben wird eine Vielzahl von Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt in Zusammenarbeit externer Experten aus Natur- und Umweltschutz und der landwirtschaftlichen Betriebe entwickelt. Ziel ist die Förderung von Biodiversität durch die Schaffung von Lebensräumen auf wenig produktiven Flächen. Die Betriebe dienen als Leuchtturmbetriebe und die gewonnenen Erkenntnisse fließen unter anderem in die Beratung der BASF ein.

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Biodiversitätsberatung in der Landwirtschaft

Die Beratung landwirtschaftlicher Betriebe ist für den Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) e.V. wesentlicher Schlüsselfaktor für mehr Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. Aktuell erarbeitet der DVL Standards, wie eine praxisgerechte und fachlich hochwertige Beratung ausgestaltet werden muss.

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F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft)

Das Dialog- und Demonstrationsprojekt F.R.A.N.Z. wurde von der Umweltstiftung Michael Otto im Jahr 2016 initiiert und wird gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband durchgeführt. Gemeinsam mit Naturschützern und Landwirten werden im Rahmen des Projekts effiziente Naturschutzmaßnahmen und Bewirtschaftungskonzepte entwickelt und erprobt.

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Biodiversitätsberatung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen bietet in verschiedenen Teilregionen des Landes eine Biodiversitätsberatung an. Sie unterstützt interessierte Landwirte bei der Umsetzung biodiversitätsfördernder Maßnahmen insbesondere im Rahmen des Greenings, von Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen und im Bereich des Vertragsnaturschutzes. Das Angebot beinhaltet die Beratung der Betriebe bei der Auswahl und Platzierung geeigneter Maßnahmen, die Unterstützung bei der Antragstellung und eine Begleitung der Betriebe bei der Maßnahmenumsetzung und darüber hinaus. Das Beratungsangebot ist gebührenfrei. Die Landwirtschaftskammer beabsichtigt, die Biodiversitätsberatung mit dem Ziel eines flächendeckenden Angebotes weiter auszubauen.

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Informationsangebot der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen im Internet

Mit einem umfassenden Angebot rund um das Thema Biodiversität bietet die Landwirtschaftskammer NRW Landwirten und anderen Interessierten vielfältige Informationen über Maßnahmen zur Förderung der Biologischen Vielfalt auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, in Feld und Flur sowie an der Hofstelle. Neben einigen Infoblättern zu allgemeinen Aspekten beinhaltet das Informationsangebot Maßnahmenblätter zu einer Vielzahl von Förderangeboten und weiteren Maßnahmen. In kurzen Texten werden der ökologische Nutzen, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten und weitere zu beachtende Punkte erläutert und auf weiterführende Informationen und Ansprechpartner hingewiesen. Jedes Maßnahmenblatt lässt sich auch als PDF herunterladen. Die Sammlung wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

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Leitbetriebe Biodiversität in NRW

Mit dem 2015 initiierten Projekt Leitbetriebe Biodiversität verfolgt die Landwirtschaftskammer NRW das Ziel, auf landesweit insgesamt 14 Betrieben mit unterschiedlichen Strukturen und verschiedenen Produktionsschwerpunkten eine möglichst große Vielfalt an betriebsspezifischen Natur- und Artenschutzmaßnahmen beispielhaft umzusetzen und in die landwirtschaftliche Praxis sowie in die interessierte Öffentlichkeit zu kommunizieren.

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MEDIATE – Entwicklung von Verfahren und Maßnahmen zur Erhöhung der Biodiversität in Agrarlandschaften

MEDIATE ist ein von der DBU gefördertes Projekt unter Federführung des Thünen-Instituts in Braunschweig in Zusammenarbeit mit der Georg-August-Universität Göttingen und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Das übergeordnete Ziel von MEDIATE ist es, beispielhaft für eine Agrarregion zielorientierte und effiziente Verfahren und Maßnahmen zur Erhöhung der Biodiversität in landwirtschaftlich intensiv genutzten Regionen zu entwickeln und umzusetzen. Fragen zur Ökonomie, Ökologie und Akzeptanz von Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Biodiversität stehen im Zentrum der Arbeiten.

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